Ich bin 22 Jahre alt, Studentin der Politikwissenschaft und habe letztes Semester mein Grundstudium abgeschlossen. Während meines Studiums war mir klar, dass ich unbedingt für ein Semester ins Ausland gehen wollte.
Da ich mich in den letzten Jahren immer mehr für Entwicklungshilfe und vor allem für den afrikanischen Kontinent aufgrund seiner Geschichte und Politik begeistern konnte, wollte ich unbedingt ein Auslandspraktikum in diesem Bereich machen.
Auf Leka Gape bin ich auf mehrere Umwege gekommen. Letztendlich hat mich eine Bekannte meines Studienberaters darauf aufmerksam gemacht und nachdem ich noch mehr Informationen über die Organisation gesammelt hatte, habe ich mich dann dort beworben.
Im Vergleich zu den anderen Praktikanten arbeite ich hier verhältnismäßig viel mit dem Computer. Im Rahmen meines Praktikums habe ich bei der Erstellung der neuen Internetseite mitgearbeitet, Stellenbeschreibungen verfasst, Dokumente für die Organistionsleiterin Petra übersetzt und auch im Fund Raising mitgeholfen.
Beim Fund Raising habe ich Spendenanträge an Organisationen verfasst, die Fördergelder zu vergeben haben. Neben diesen Projekten bin ich im Aupair Projekt für den interkulturellen Unterricht verantwortlich und zeige den zukünftigen Aupairs wie sie z.B. eine Waschmaschine bedienen oder ein Kind baden sollten. Außerdem arbeite ich auch im Child Headed Families Projekt mit.
Wie man sieht arbeite ich in vielen verschiedenen Bereichen mit und mir gefällt es auch sehr gut, dass einem hier die Möglichkeit gegeben wird einen Einblick in sehr viele unterschiedliche Tätigkeitsbereiche zu bekommen.
Durch meinen fünfmonatigen Aufenthalt bei Leka Gape, bekomme ich einen Einblick in die Entwicklungshilfe, der mich doch immer mal wieder hinterfragen lässt, wie nachhaltig Entwicklungshilfe ist und ob Entwicklungshilfe immer sinnvoll und hilfreich ist.
Allgemein denke ich, dass mich dieses Praktikum in vielerlei Hinsicht prägen wird. Denn durch meine Erfahrungen entwickele ich mich persönlich weiter, mir wird die Möglichkeit gegeben, eine völlig andere Kultur näher kennen zu lernen und Teil dieser Lebenskultur zu werden.
Außerdem lerne ich Südafrika in all seinen Facetten, die nicht gegensätzlicher sein können, kennen.